Coaching & Mentaltraining für Jugendliche

Die Jugendlichen befinden sich in einer ausserordentlich aufregenden Umbruchphase vom Kind zum Erwachsenen. Viele erleben eine richtige Identitätskrise. So viel wirkt auf sie ein: hormonelle Veränderungen, die körperliche und psychische Auswirkungen haben, schulische und soziale Anforderungen die zunehmen, die Herausforderungen der Identitätsentwicklung und Selbstfindung. Werte und Systeme - ganze Welten - werden in Frage gestellt, stürzen in sich zusammen und werden neu geordnet. In solchen Umbruchsituationen gerät man leicht aus der Balance. Es ist daher wichtig, Möglichkeiten zu kennen bzw. zu erlernen, sich immer wieder mit seiner inneren Mitte zu verbinden und auszubalancieren. Das gibt Halt und Orientierung sowie mehr Sicherheit und Klarheit und hilft mit den stressigen Anforderungen besser umgehen zu können.

Mit meinem Jugendcoaching begleite ich die jungen Erwachsenen auf dem Weg ihrer Identitätsfindung zu Selbstverantwortung, Selbstsicherheit und Selbstbewusstsein.

 

Bis zur Volljährigkeit braucht es die Einwilligung der Eltern für ein Coaching.

 

Auch für die Eltern stehe ich beratend zur Seite, damit sie bestärkt und im Vertrauen ihre Kinder auf dem Weg in die Eigenständigkeit liebevoll, wertschätzend und klar begleiten können.

Coaching & Mentaltraining für Kinder

Das Kindercoaching erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den Eltern. Beim ersten Termin werden die Kinder von den Eltern begleitet, danach je nach Bedarf des Kindes. Mit den Kindern erfolgt das Coaching sehr spielerisch, kreativ, fantasievoll und mit viel Spass. Oft gelingt es mit Kindern in kürzester Zeit, Bewältigungsstrategien für Belastungen zu finden und lösungsorientiertes Verhalten zu integrieren.

 

Das Symptom des Kindes oder sein Fehlverhalten ist selten das Problem - auch wenn es verständlicherweise als das wahrgenommen wird. In Wirklichkeit aber stellt das Problemverhalten oder Symptom meist den Lösungsversuch dar, ein Problem zu bewältigen, das dem zugrunde liegt. Offensichtlich ist es aber kein wirklich erfolgreicher Lösungsversuch. Das ändert das Kindercoaching. Mit meiner ganzheitlichen und systemischen Arbeitsweise, wird verhindert, dass ein Symptom oder Problem einfach unterdrückt oder verlagert wird, sondern die wahre Ursache gefunden und behoben. Deshalb ist diese Arbeit so nachhaltig und wertvoll.

<< Ungehorsam Ungehorsam ist kein Problem, solange Gehorsam nicht das Ziel ist. Ungehorsam ist für jeden, der die Geschichte kennt, die eigentliche Tugend des Menschen. Durch Ungehorsam entstand Fortschritt; durch Ungehorsam und Aufsässigkeit. >>

 

zitiert nach Daron Quinlan & Oscar Wilde

Verantwortung

Kinder erwecken bei Eltern intensive Gefühle; diese reichen von tiefster Liebe und grösster Freude, über unbeschreibliche Ängste und Sorgen, hin zu Wut, Schmerz, Traurigkeit und Verzweiflung aber auch zu Hoffnung und Zuversicht. Es sind jedoch nicht die Kinder, die wir für unsere Gefühle verantwortlich machen dürfen, sondern wir selbst als Erwachsene müssen dafür die Eigenverantwortung übernehmen!

Kinder fordern uns heraus mit ihrer Echtheit und Direktheit. Kinder benötigen Eltern, Lehrpersonen und andere Bezugspersonen, die beziehungsfähig, reflektiert, kompetent, authentisch und klar sind. Sie müssen die Führung übernehmen können und dabei gleichzeitig die Bedürfnisse der Kinder wahrnehmen und wertschätzend, wohlwollend und warmherzig auf sie eingehen können. Die Entwicklungspsychologen kamen zum Schluss, das dieser Erziehungsstil, er wird authoritativer Erziehungsstil genannt, die positive Entwicklung der Kinder am besten begünstigt.

Um dies adäquat umsetzen zu können, müssen Erwachsene vorerst ihre eigenen Gefühle reflektieren können und ihre eigenen Bedürfnisse kennen, sowie dafür Selbstverantwortung übernehmen. 

Das klingt einfacher als es ist! Wer behauptet, niemals damit ein Problem zu haben, hat entweder nichts mit Kindern zu tun oder lügt. Ehrlich: mit Kindern wird man förmlich in einen Persönlichkeitsprozess gedrängt, mal gelingt es besser damit umzugehen und darin zu wachsen, mal  schlechter, den Einen verlangt es mehr ab, den Anderen weniger - Jeder Mensch ist verschieden und einzigartig und jede Situation wiederum eine andere. Was sich aber mit Sicherheit sagen lässt: Verantwortung für Kinder zu tragen ist eine grosse Aufgabe. Grosse Aufgaben müssen nicht alleine bewältigt werden. Lass Dich deshalb unterstützen. Ich bin für Dich und Deine Familie da!


Der Druck

Kinder und Jugendliche stehen oftmals unter einem enormen Leistungs- und Erwartungsdruck. Sie sollen (über-)angepasst sein und sich in ein System einordnen, das individuelle Bedürfnisse nicht immer gerecht werden kann. Kinder werden an ihren Leistungen gemessen, untereinander verglichen und bewertet. Schnell kann dabei das Gefühl aufkommen, nicht zu passen und nicht zu genügen. Das lernen sie dann über sich selbst zu denken. Einem ähnlichen Druck von Vergleich und Bewertung in der Gesellschaft sind auch die Eltern selbst unterworfen. Das Gefühl nicht zu genügen und belastende Erlebnisse und Misserfolge blockieren sowohl das Kind als auch die Eltern. Angst zu versagen und Zweifel sind die Folgen. Der Selbstwert und das Selbstbewusstsein werden erschüttert. Es werden unbewusst limitierende Glaubenssätze gebildet.

Unsere Kinder und Jugendlichen erleiden Kränkungen und Verletzungen an der Seele, weil sie (unbewusst) das Gefühl vermittelt bekommen, nicht richtig zu sein so wie sie sind und damit nicht liebenswert. Oft fühlen sie sich dafür auch noch schuldig, weil sie es eigentlich gut machen wollten um dazuzugehören und geliebt zu werden. Gelingt dies nicht, denken sie, sie würden als Person nicht genügen. Dies geschieht immer dann, wenn die Bedürfnisse und die Bemühungen des Kindes nicht gesehen und gewürdigt werden und die Unterscheidung vom Wert der Leistung und dem Wert des Seins an sich, nicht erfolgt.

Kinder sind auch häufig die Symptomträger, wenn im System (Familie, Schule, Gesellschaft) etwas aus den Fugen geraten ist. Sie machen mit ihrem Verhalten oder durch ihre Symptomatik unbewusst darauf aufmerksam und signalisieren, dass ein tiefer zugrundeliegendes Problem vorhanden ist, das gelöst werden muss bzw. für dessen Bewältigung neue Strategien benötigt werden.

 

Wenn ein Kind seelisch leidet, zeigt es das oft körperlich und auch in seinem Verhalten!

  • Bauchschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Schlafprobleme
  • Bettnässen
  • Essstörungen
  • Ticks
  • Schlafstörungen
  • sozialer Rückzug
  • häufig wiederkehrende Traurigkeit
  • depressive Verstimmungen
  • Verunsicherung
  • Ängste
  • Wutanfälle
  • Provokation und Aggressivität
  • "Clownrolle" spielen oder die Rolle des "Coolen und Starken" einnehmen, um Unsicherheit, Wut und Trauer zu überspielen
  • Hyperaktivität

Diese Symptome und Verhaltensweisen müssen ernst genommen werden! Es muss unbedingt überprüft werden, was dem wirklich zugrunde liegt. Anhaltende oder häufig wiederkehrende körperliche Symptome müssen auf jeden Fall vom Arzt abgeklärt werden. Ergänzend lohnt es sich, die mental-emotionalen Aspekte dahinter ebenfalls abzuklären, weil häufig die Psychosomatik eine wesentliche Rolle dabei spielt und häufig der Auslöser ist bzw. als Verstärker der Symptomatik dient. Das Kinder- und Jugendcoaching kann dabei sehr unterstützend und heilsam wirken und hilfreiche Lösungen mit sich bringen.

Ein Zeichen von Stärke

Hilfe und Unterstützung zu brauchen ist kein Zeichen von Schwäche, sondern ganz im Gegenteil! Als Mutter von zwei Kindern kenne ich die vielfältigen Herausforderungen, welche die Elternschaft mit sich bringt. Manchmal stösst man einfach an seine Grenzen und weiss nicht mehr weiter. Dann fühlt man sich unzulänglich, erschöpft, ohnmächtig und es können Zweifel und Ängste aufkommen. Schuldgefühle belasten noch mehr und führen nicht zu Lösungen. Im Gegenteil, je gestresster wir sind, desto weniger lösungsorientiert und empathisch sind wir. Die Bereitschaft an sich und der Beziehung zum Kind zu arbeiten zeugt von Stärke, ebenso wie Hilfe für sich und für sein Kind anzunehmen. Manchmal ist es schon hilfreich, mit einer aussenstehenden, neutralen Person darüber sprechen zu können. Zögere also nicht und kontaktiere mich ganz unverbindlich um gemeinsam zu schauen was Euch weiterbringen kann. Dadurch lernt Dein Kind, dass es richtig und wichtig ist, sich Hilfe zu holen, wenn man Schwierigkeiten hat.

Vertrauen - sich anvertrauen

Ich weiss, dass es manchmal Angst macht, Probleme, Schwierigkeiten und Überforderung einzugestehen und dass es viel Vertrauen braucht, sich damit jemandem ausserhalb der Familie anzuvertrauen. Ich verspreche, dass ich Euch mit Wertschätzung und frei von Verurteilung begegne. Ich bin selbst Mutter von zwei Kindern, habe mich als Dipl. Kinder- und Jugendcoach IPE und Familientrauerbegleiterin  weitergebildet und verfüge über die nötige persönliche, fachliche und soziale Kompetenz für diese verantwortungsvolle Arbeit mit Kindern und ihrem Umfeld. Wir suchen zusammen Wege und Lösungen, die alle entlasten. Das Vertrauen wird sich zum Wohle der ganzen Familie bezahlt machen.

 

Ich freue mich darauf Euch kennenzulernen!

<< Wird man aus Angst als Autorität wahrgenommen und respektiert, ist das keine wahre Grösse die man besitzt, sondern Macht. Gelingt es jedoch als Autorität gesehen zu werden, weil man die Fähigkeit besitzt, sein Wissen und seine Fähigkeiten und Talente zu leben und mit Freude weiterzugeben und zu teilen, seine Mitmenschen zu begeistern, zu motivieren und mit ihnen in eine wertschätzende Beziehung zu treten, wird man freiwillig respektiert und ernst genommen. Erst dann stellt man wirklich eine Autorität dar. >>