Coaching & Mentaltraining für Jugendliche

Die Jugendlichen befinden sich in einer ausserordentlich aufregenden Umbruchphase vom Kind zum Erwachsenen. So viel wirkt auf sie ein: begonnen bei der hormonellen Veränderung, die körperliche und psychische Auswirkungen hat, weiter zu schulischen und sozialen Anforderungen die zunehmen, hin zur Herausforderung der Persönlichkeitsbildung und Selbstfindung. Werte und Systeme - ganze Welten - werden in Frage gestellt, stürzen in sich zusammen und werden neu geordnet. In solchen Umbruchsituationen gerät man leicht aus der Balance. Es ist daher wichtig, Möglichkeiten zu kennen bzw. zu erlernen, sich immer wieder mit seiner inneren Mitte zu verbinden und auszubalancieren. Jugendliche sind am Mentaltraining interessiert, weil sie Selbstverantwortung übernehmen wollen und ihr Leben selbst wirksam gestalten möchten. 

Bis zur Volljährigkeit braucht es die Einwilligung der Eltern für ein Coaching.

Auch für die Eltern stehe ich beratend zur Seite, damit sie bestärkt und im Vertrauen ihre Kinder mehr und mehr loslassen können und sie auf dem Weg in die Eigenständigkeit liebevoll und klar begleiten können.

Coaching & Mentaltraining für Kinder

Das Kindercoaching erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den Eltern bzw. nächsten Bezugspersonen. Beim ersten Termin werden die Kinder von den Eltern begleitet, danach je nach Bedarf des Kindes. Mit den Kindern erfolgt das Coaching sehr spielerisch, kreativ und mit viel Spass. Oft gelingt es ihnen in kürzester Zeit, Probleme zu bewältigen, Werte zu stärken und lösungsorientiertes Verhalten zu integrieren.

Ungehorsam Ungehorsam ist kein Problem, solange Gehorsam nicht das Ziel ist. Ungehorsam ist für jeden, der die Geschichte kennt, die eigentliche Tugend des Menschen. Durch Ungehorsam entstand Fortschritt; durch Ungehorsam und Aufsässigkeit. - zitiert nach Daron Quinlan & Oscar Wilde -

Verantwortung

Kinder erwecken bei Eltern intensive Gefühle; diese reichen von tiefster Liebe und grösster Freude, über unbeschreibliche Ängste und Sorgen, hin zu Wut, Schmerz, Traurigkeit und Verzweiflung aber auch zu Hoffnung und Zuversicht. Es sind jedoch nicht die Kinder, die wir für unsere Gefühle verantwortlich machen dürfen, sondern wir selbst als Erwachsene müssen dafür die Eigenverantwortung übernehmen! Kinder fordern uns heraus mit ihrer Echtheit und Direktheit. Kinder benötigen Eltern, Lehrpersonen und andere Bezugspersonen, die beziehungsfähig, reflektiert, kompetent, authentisch und klar sind. Sie müssen die Führung übernehmen können und dabei gleichzeitig die Bedürfnisse der Kinder wahrnehmen und auf sie eingehen können. Dazu müssen Erwachsene vorerst ihre eigenen Gefühle reflektiert haben und ihre eigenen Bedürfnisse kennen, sowie dafür Selbstverantwortung übernehmen. 

Das klingt einfacher als es ist! Wer behauptet, damit niemals ein Problem zu haben, hat entweder nichts mit Kindern zu tun oder lügt. Ehrlich: mit Kindern wird man förmlich in einen Persönlichkeitsprozess gedrängt, mal gelingt es besser, mal  schlechter, den Einen verlangt es mehr ab, den Anderen weniger - Jeder Mensch ist verschieden und einzigartig und jede Situation eine andere. Was sich mit Sicherheit sagen lässt: Verantwortung für Kinder zu tragen ist eine grosse Aufgabe. Grosse Aufgaben müssen nicht alleine bewältigt werden. Lass Dich unterstützen.


Der Druck

Kinder und Jugendliche stehen oftmals unter einem enormen Leistungs- und Erwartungsdruck. Sie sollen (über-)angepasst sein in einem System, das ihren Bedürfnissen nicht immer gerecht wird. Sie werden an ihren Leistungen gemessen, untereinander verglichen und bewertet. Schnell kann dabei das Gefühl aufkommen, nicht zu passen, nicht zu genügen. Einem ähnlichen Druck von Vergleich und Bewertung in der Gesellschaft sind auch die Eltern selbst unterworfen.

Das Gefühl nicht zu genügen, belastende Erlebnisse und Misserfolge blockieren sowohl das Kind als auch die Eltern. Angst zu versagen und Zweifel sind die Folgen. Der Selbstwert und das Selbstbewusstsein werden erschüttert. Es werden unbewusst limitierende Glaubenssätze gebildet.

Unsere Kinder und Jugendlichen erleiden Kränkungen und Verletzungen an der Seele, weil sie (unbewusst) das Gefühl vermittelt bekommen, nicht richtig zu sein so wie sie sind und damit nicht liebenswert. Oft fühlen sie sich dafür auch noch schuldig, weil sie es eigentlich gut machen wollten um dazuzugehören und geliebt zu werden. Gelingt die nicht, denken sie sie würden als Person nicht genügen. Dies geschieht immer dann, wenn die Bedürfnisse und die Bemühungen des Kindes nicht gesehen und gewürdigt werden und die Unterscheidung vom Wert der Leistung und dem Wert des Seins nicht erfolgt.

Kinder sind auch häufig die Symptomträger, wenn im System (Familie, Schule, Gesellschaft) etwas aus den Fugen geraten ist. Sie machen mit ihrem Verhalten oder durch ihre Symptomatik unbewusst darauf aufmerksam. 

Wenn ein Kind seelisch leidet, zeigt es das oft körperlich und auch in seinem Verhalten!

  • Bauchschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Schlafprobleme
  • Bettnässen
  • Essstörungen
  • Ticks
  • Schlafstörungen
  • Rückzug
  • anhaltende Traurigkeit
  • depressive Verstimmung
  • Verunsicherung
  • Ängste
  • Wutanfälle
  • "Clownrolle" einnehmen, um Unsicherheit oder Trauer zu überspielen
  • Hyperaktivität
  • Provokation und Aggressivität

Diese Symptome müssen ernst genommen werden. Medizinische Symptome müssen auf jeden Fall vom Arzt abgeklärt werden, aber auch da lohnt sich, die mental-emotionalen Aspekte dahinter ebenfalls abzuklären, weil häufig die Psychosomatik eine wesentliche Rolle dabei spielt. 

Ein zeichen von stärke

Hilfe und Unterstützung zu brauchen ist kein Zeichen von Schwäche, ganz im Gegenteil! Als Mutter von zwei Kindern kenne ich die vielfältigen Herausforderungen, welche die Elternschaft mit sich bringt. Manchmal stösst man einfach an seine Grenzen und weiss nicht mehr weiter. Dann fühlt man sich unzulänglich, erschöpft, ohnmächtig und es können Zweifel und Ängste aufkommen. Schuldgefühle belasten noch mehr und führen nicht zu Lösungen. Im Gegenteil, je gestresster wir sind, desto weniger lösungsorientiert sind wir. Die Bereitschaft an sich und der Beziehung zum Kind zu arbeiten zeugt von Stärke, ebenso wie Hilfe für sich und für sein Kind anzunehmen. Manchmal ist es schon hilfreich, mit einer aussenstehenden, neutralen Person darüber sprechen zu können. Zögere also nicht und kontaktiere mich ganz unverbindlich um gemeinsam zu schauen was Euch weiterbringen kann.

Angst oder Vertrauen

Ich weiss, dass es manchmal Angst macht, Probleme einzugestehen und dass es viel Vertrauen braucht, sich damit jemandem ausserhalb der Familie anzuvertrauen. Ich verspreche, dass ich Euch mit Wertschätzung und frei von Verurteilung begegne. Ich bin Mutter von zwei Kindern, habe mich als Dipl. Kinder- und Jugendcoach IPE und Familientrauerbegleiterin  weitergebildet und verfüge über die nötige persönliche, fachliche und soziale Kompetenz für diese verantwortungsvolle Arbeit mit Kindern und deren Umfeld.

Autorität Wird man als Autorität wahr genommen, weil man Macht anwendet, wir man nur aus Angst respektiert. Gelingt es jedoch zu begeistern, zu motivieren und mit dem Gegenüber in eine wertschätzende Beziehung zu treten, wird man freiwillig respektiert und ernst genommen. Erst dann stellt man wirklich eine Autorität dar.